Schuldnerberater Peter Zwegat kann es am Mittwoch, 9. April, 21.15 Uhr, nicht fassen: Markus H. (28, arbeitsloser Schweißer und Metallbauer) und seine Frau Manuela (26, Hausfrau) aus Lüneburg haben durch überflüssige Versandhauskäufe völlig unnötig Schulden angehäuft. Die meisten Dinge, die sie bestellt haben, sind ohne jeden bleibenden Wert, inzwischen alt, kaputt oder sie existieren schon längst nicht mehr – geblieben sind nur die Schulden.
Die Familie lebt zurzeit von Hartz IV und wohnt in einem kleinen Reihenhaus zur Miete. Markus hat rund 20.000 Euro Schulden. Seine Frau ist ebenfalls mit 20.000 Euro in den Miesen und befindet sich in der Privatinsolvenz. Manuela erwartet das dritte Kind, doch statt jungem Glück und Elternfreuden bestimmen oft Streit und Vorwürfe den Alltag. Manuela befürchtet, dass ihre Ehe am Streit um die Schulden zerbrechen könnte. Darunter leiden auch die Kinder: der gemeinsame Sohn Jason (3) und Tochter Nadja (6, stammt aus einer früheren Beziehung von Manuela).
Für Peter Zwegat steht fest: Markus braucht eine Arbeit, doch dafür müssen Weiterbildungsmaßnahmen organisiert werden, damit der Schweißer bessere Jobchancen hat. Daneben muss die Ehekrise bewältigt werden. Wird das Peter Zwegat gelingen? Ist die Ehe von Markus und Manuela überhaupt noch tragfähig genug, um diesen Weg gemeinsam zu gehen?